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Mit über 50 Mitgliedern sind die Kiepenkerle der größte und erfolgreichste Skatclub im Münsterland. Auf dieser Seite möchten wir unsere Angebote näher vorstellen, Interessierten Einblick in den Skatsport geben und unseren Mitgliedern den aktuellen Service von Terminen, Tabellen und Turnieren bieten.
Wer sich für den Skatsport interessiert, aus Münster oder dem Münsterland kommt und gerne in einem Skatverein spielen möchte, ist bei uns genau richtig.
Viel Spaß und natürlich allzeit Gut Blatt
Christian
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Christian
Die Mannschaftswettbewerbe:
Am Ende fehlte ein Wimpernschlag zum Meistertitel. Aufgrund der besseren Spielpunkte ging der Mannschaftsmeistertitel nach Winsen. Punktgleich mit 26:10 wurde die I. Mannschaft der KiepenKerle Vizemeister. Ein hervorragendes Ergebnis, das im Grunde nur eingetrübt wird durch die Enge der Entscheidung. 28 Punkte hätten zum Meisterteil gereicht. 951 Punkte hat jeder KiepenKerl im Schnitt pro Liste gespielt. Auch daran kann man sehen, dass noch Luft nach oben war. Anders herum ist natürlich unter diesen Vorzeichen der 2. Platz nicht unglücklich. Denn im Feld gab es neben dem Sieger noch drei weitere Mannschaften, die mehr Spielpunkte hatten. Unabhängig davon setzt sich die positive Entwicklung der letzten Jahre nahtlos fort. Die Mannschaft hat mittlerweile enorme Erfahrung, integriert immer wieder neue Spieler und ist in der mannschaftlichen Qualität von Platz 1 bis 12 sehr stark besetzt. Spieler auf diesem Niveau zu finden, zu binden und zu integrieren ist eine sehr schwere Aufgabe. Harti löst sie jedes Jahr aufs Neue mit Bravour. Als Mannschaftskapitän und anchorman bleibt er das Aushängeschild des Clubs für die 1. Mannschaft.
Auch für die II. KiepenKerl Mannschaft, die in diesem Jahr in die 1. BL aufgestiegen ist, war Köln lohnenswert. Trotz zwischenzeitlicher Aufregung wegen möglicher Punktabzüge konnte sich die Truppe von Meinolf am Ende auf Rang 6 platzieren. 24:12 Punkte - Ein Riesenerfolg, der leider im nächsten Jahr nicht zu wiederholen ist, weil man eben in der 1. Liga startet.
Besonders freut uns natürlich, dass die 2. Mannschaft komplett aus Eigengewächsen besteht. Das spricht für die Qualität des Clubs. Nun hat Meinolf Kuhlmann die schwere Aufgabe, diesen Weg weiter zu gehen, die Mannschaft zu ergänzen und nach Möglichkeit auf lange Sicht so zu verstärken, dass wir eine noch bessere Perspektive bekommen. Ein ganz wichtiger Baustein wird dabei die Ligazugehörigkeit sein. Es ist einfach so, dass nur im direkten Kontakt mit noch besseren Spielern die eigene Leistungsfähigkeit steigen kann. Die 1. BL ist dafür die ideale Plattform.
Die Einzelwettbewerbe:
Nach Schwerin waren die Hoffnungen groß. Aber schon im Vorfeld deutete sich an, dass wir dieses Jahr mehr zu kämpfen haben. Die Mannschaftswettbewerbe hatten Kraft und Konzentration gekostet. Für etliche Spieler war der Einzelwettbewerb quasi die Zugabe.
Nach vier Serien war die Bilanz noch sehr gut. T. Drießen auf Platz 13, B. Leissing auf Rang 43, D. Burzlaff auf 84, Frank Niewerth auf 111, Harti auf 113 - viele gute Platzierungen.
Bernd Leissing kämpfte sich von Rang 43 auf 11 nach vorne und war damit der Top-Scorer der KK. T. Drießen ging auf 136 runter, Dieter auf 124, Frank und Harti konnten ihre Plätze fast halten und brauchten nur eine gute Liste.
Aber - sie kam nicht. Dieter konnte sich von 124 auf 113 verbessern, Frank ging von 113 auf 94, Harti rutschte ab auf 169, T. Drießen kam noch auf 81.
Bernd Leissing ist das Kunststück einer starken Finalliste gelungen. Er konnte sich von Rang 11 noch auf Rang 8 verbessern. Ihm und allen anderen einen herzlichen Glückwunsch.
Die furioseste Aufholjagd kann sich Jürgen Friemel ans Revers heften. Er startete von Rang 919 - dahinter kam nicht mehr viel. Nach 2 Listen stand er auf Platz 890, nach 3 Listen auf 687, nach 4 Listen auf 461, nach 5 Listen auf 267, am Ende war es dann Platz 207. Es kursieren Gerüchte, die natürlich der allerstrengsten Geheimhaltung unterliegen, dass irgendwo auch noch ein Bedienfehler im Spiel war. Bei einem sicheren Grand ...
Zum Glück kann Jürgen das vertragen. Er freut sich, dass er wieder besser war als Christian, der eine ähnliche Aufholjagd am 2. Tag hinlegte, aber am Ende auf 247 landete. Da liegen natürlich Welten zwischen. ...
Was gibt es sonst noch zu sagen zu den DM?
Leider nicht so ganz viel Gutes. Die Ausrichtung einer solchen Veranstaltung erfordert einen enormen Aufwand, viel Personal und ist sicherlich eine Herkulesaufgabe.
Die Kölner als Ausrichter haben sich viel einfallen lassen, um es gut zu machen. Aber leider haben sie das Wichtigste vergessen. Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sind zentrale Anforderungen der Spieler an die Organisation.
Es ist egal, ob eine Runde 30 Minuten später beginnt oder nicht. Aber die Spieler müssen das wissen.
Das war in Köln leider nicht gegeben. Dabei wäre es dort besonders wichtig gewesen. Denn im gesamten Hotelbereich gab es keine 20 Sitzplätze. Es gab keine überdachten Raucherbereiche und nur eingeschränkte Gastronomie im Hotel.
Ein großer Kritikpunkt ist die Art der Ergebnisübertragung. Was bringen 3 Aushängewände für 1000 Leute. Nichts. Absolut nichts außer Gedränge, Gestoße und Gepöbel.
Die Mehrkosten für Leinwandübertragungen via Beamer sind ein Kostenfaktor. Aber diese 500 Euro hätte man zahlen sollen. Es ist für die Spieler einfach auch schön, während der Serien die Namen der anderen Spieler in der Halle zu sehen. Man sieht dann bekannte Namen, bekommt einen Einblick, wie die Vereinskollegen stehen und findet seinen Platz doch auch viel schneller. Man kann Zeitverschiebungen ankündigen. Denn für die Organisatoren ist es ein enormer Druck, den einmal erstellten Fahrplan dann auch einzuhalten. Es wäre auch für die Organisatoren viel leichter gewesen, wenn man sich diese Tortur erspart hätte.
Bitte, tut uns das nicht noch einmal an.
Vielleicht lag es auch daran, dass so viele KK die Segel frühzeitig gestrichen haben. Etliche waren von den Mannschaftswettbewerben geplättet und die Heimreise war ja schnell zu erledigen. Aber schöner ist es natürlich schon, wenn alle an Bord bleiben können.
P.S.: Die KiepenKerle haben eine neue Chef-Fotografin. In den nächsten Tagen schickt mir Jutta, die Freundin von Bernd Pieper, ihre Bilder zu. Ich werde sie dann einstellen. Schon jetzt vielen Dank Jutta für deine Mühe und die Arbeit.
Der Spieler ohne Hinterkarte hat uns verlassen. Am 1. Mai ist unser ältestes Mitglied, Gerd Busse, nach kurzer Krankheit verstorben. Bis zuletzt hat er gehofft, noch eine Deutsche Meisterschaft zu erleben. Unsere Trauer verbindet sich mit der Gewissheit, ihm viele Jahre Freude, Spaß und Kontakte geschenkt zu haben. Die Übungsabende, Turniere und die Reisen zu den Deutschen Meisterschaften waren für ihn neben der jährlichen Kreuzfahrt mit Werner das absolut Größte. Es ist schön zu wissen, dass er die letzten Jahre seines langen Lebens mit dieser Leidenschaft und Freude füllen durfte.
Die Beisetzung findet am kommenden Dientag um 11:00 Uhr auf dem Zentralfriedhof Münster statt. Anschließend laden Werner und sein Bruder ins Restaurant Himmelreich am Aasee ein.
Unser diesjähriges Sommerfest wird (voraussichtlich) am 3. August stattfinden. Ort und Zeit sind wie im letzten Jahr, also 15:00 in der Kleingartenanlage an der Wolbecker Str. Weitere Infos kommen...